10 x Teelichter aus Sojawachs inkl. 1 Teelichtglas


10 x Teelichter aus Sojawachs inkl. 1 Teelichtglas

4,50

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100 Stück = 45,00 €
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umweltfreundlich ohne Aluschale

Farbe: creme

Brenndauer: 6 Std. !!!

 

Warum Sojawachs?

 

Sojawachs – ein relativ neuer Rohstoff für Kerzen

Sojawachs wird durch Hydrierung, unter Druck und hoher Temperatur, aus Sojaöl hergestellt. Als Kerzenrohstoff ist es noch relativ unbekannt. Der Nachteil von Sojawachs ist, dass es ohne Zusatzstoffe sehr weich ist und sich daher nur für Teelichter oder Kerzen im Glas eignet. Sojawachs ist ein pflanzliches Wachs und setzt beim Verbrennen keine giftigen Kohlenwasserstoffe frei. Es könnte sich zum Kerzenrohstoff der Zukunft entwickeln, da es sowohl Regenwald schonend hergestellt werden kann, als auch ungiftig in der Verbrennung ist.

Stearin – ein zumeist pflanzliches Kerzenwachs

Stearin besteht aus einer Mischung aus Palmitin- und Stearinsäure. Diese werden vornehmlich aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen. Aber auch die Verwendung von tierischen Fetten (Rindertalg, Schlachtabfälle) ist theoretisch möglich. Zumeist wird Stearin aber aus Kokos- und Palmöl hergestellt. Die Einsatzmöglichkeit für Stearin als Kerzenwachs wurde 1918 entdeckt. Da Paraffin wesentlich billiger ist, haben Kerzen aus Stearin nur einen sehr geringen Marktanteil (in Deutschland bei 5 %).

Stearinkerzen werden oft als „Bio-Kerzen“ angeboten. Da ein nachwachsender pflanzlicher oder tierischer Rohstoff verwendet wird, gelten sie als CO2-neutral. Das stimmt jedoch nur, wenn die Rohstoffe aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen. Denn gerade für die Palmölplantagen wird durch Brandrodung Regenwald vernichtet, und CO2 freigesetzt und schlimmer noch der Lebensraum der Orang-Utans zerstört, die zumeist bestialisch getötet werden.

Paraffin – billiger Rohstoff für Kerzen aus Erdöl

Paraffin, ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung, wurde um 1830 entdeckt. Es besteht aus gesättigten Kohlenwasserstoffen (Alkanen). Es ist derzeit der billigste und am weitesten verbreitete Kerzenrohstoff, mit einem Marktanteil von bis zu 95 Prozent. Ein Vorteil für die Hersteller ist, dass sich Paraffin für alle Herstellungsarten eignet. Billige Paraffinkerzen werden meist aus Pellets gepresst.

Die Hitze, die die Kerzenflamme verursacht, reicht nicht aus um die Kohlenwasserstoffe vollständig zu verbrennen. Stattdessen entweichen etliche teilweise krebserregende Substanzen in die Raumluft, darunter Alkane, Alkene, Ketone, Toluol oder Benzol. Auch wenn dies mittlerweile durch etliche Forschungsergebnisse bestätigt wurde, gilt der gelegentliche Gebrauch von Paraffinkerzen als unbedenklich. Die gesundheitlichen Langzeitfolgen von übermäßigem Paraffinkerzengebrauch können von allergischen Ekzemen, Irritationen der Atemwege bis hin zu Asthma und Lungenkrebs reichen.

Quelle: rohstoff-fuer-kerzen---wachs-ist-nicht-gleich-wachs-a99667

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